Mumien, Analphabeten, Diebe.
Du hast's gut, du hast dein Leben noch vor dir.
Liftback
nnier | 12. Februar 2010 | Topic In echt
Immer wieder wurden wir darauf angesprochen, ob dieser angedeutete Heckspoiler nachträglich angebracht worden sei. Und tatsächlich habe ich nie, und ich meine nie, in all den Jahren, ein zweites Modell gesehen, bei dem das Ding nicht in Wagenfarbe lackiert war. Es war kein eigentlicher Spoiler, Sie wissen: Ich lasse hier nichts aus, aber das wäre mir dann doch peinlich. Es war eher eine leichte Verdickung am Schrägheckkofferraumdeckel, den man dadurch auch viel besser anfassen konnte. Und bei jedem der ca. 84 mio Corolla Liftbacks, die so in der Welt herumfuhren, war das Ding in Wagenfarbe lackiert. Bei unserem: Schwarzer Kunststoff.

Dieses Auto, es war ja noch nicht die Zeit der spätjapanischen Dekadenz, man hatte seine Brems- und Gaspedale also durchaus unter Kontrolle, war unser erster Japaner - und ein Phänomen. Erstanden unter eher dramatischen Umständen, da nach einem schlimmen Unfall schnell ein neues Auto hermusste, entpuppte sich das gute Stück als Kauf des Jahrzehnts. Ich war mit meinem Vater eher der Vollständigkeit halber zum Toyota-Händler gefahren, wo man uns den überraschend flott aussehenden roten Diesel anbot, einen jungen Gebrauchten, und recht schnell entschieden wir nach einer Probefahrt, dieses Fahrzeug zu erstehen. Als Führerscheinneuling fuhr ich den Wagen stolz wie Bolle nach Hause und nahm schon bei der ersten Einmündung jemandem die Vorfahrt, der allerdings dankenswerterweise bremste, so dass Auto und ich heile zu Hause ankamen. Es war der Beginn einer langen Beziehung. Die ich ziemlichen Belastungen aussetzte.

So z.B. nur wenige Wochen darauf am Tag der mündlichen Abiturprüfung, anlässlich welcher ich den Wagen nehmen durfte, denn als diese überstanden war, steuerte ich das vollbesetzte Fahrzeug auf einen Parkplatz in Innenstadtnähe, von wo aus eine ausgiebige Tour durch die Kneipen begann. In einem meiner letzten lichten Momente sprach ich zu mir: Das Auto lässt du auf dem Parkplatz stehen, es sind ja nur ein paar Meter nach Hause.

Kaum waren ein paar Stunden vergangen, man hatte inzwischen den Plan gefasst, den Tag in unserem Garten mit einem kleinen Tischtennisturnier zu beschließen, sprach ich zu mir: Es sind ja nur ein paar Meter nach Hause, die kannst du auch fahren.

"Ich ruf dann mal die Polizei", sprach der Fahrer des gegnerischen Fahrzeugs und rannte zur Telefonzelle. Ich stand da und sah ungläubig auf die völlig zerfetzte Frontpartie des Wagens, dessen Lack gerade noch so schön neu geglänzt hatte. Während man noch die Autos von der Kreuzung schob und ein paar Scherben zusammenfegte, kam einer meiner Passagiere mit einer Stange Vivil vom nahen Kiosk gelaufen und nötigte mich, diese in erhöhter Dosis einzunehmen.

Als der grünweiße VW-Bus mit den zwei Uniformierten kam und diese mich an ihren Klapptisch ins Auto baten, setzte ich mich vollkommen natürlich mit den Backen voller Pfefferminzbonbons hinein und atmete flach nach unten. Endlos wurde protokolliert, und als ich zum Unfallhergang befragt wurde, schilderte ich umständlich, wie ich zuerst dachte ich muss noch warten und dann sagte der hinter mir nach dem Golf und dann war doch nicht frei und ich dachte er meint den anderen Golf aber da war noch ein Golf und den ersten hatte ich ja gesehen und dann hatte der aber gesagt nach dem roten Golf kannst du fahren und es gibt so viele rote Gölfe auf der Welt das ist das Problem Herr Wachtmeister, und während ich kräftig weiterlutschte und -faselte, wissend, dass ich meinen Führerschein jetzt natürlich wieder los war, fürchtend, dass noch wesentlich unangenehmere Folgen auf mich zukämen, sah mich einer der beiden plötzlich an und sagte: "Ich seh die Sache so. Sie wollten um die Insel rum wenden, Sie hams nicht gepackt, ihr Unfallgegner konnte nicht ausweichen. Da sind Sie als Linksabbieger schuld, als Neuling passiert einem sowas mal."

"Ja, genau", sagte ich, und es gab dann nur noch den einen kritischen Moment, als ich gefragt wurde, ob ich dem Unfallgegner denn irgendetwas vorzuwerfen hätte. "NA KLAR WERFE ICH DEM DAS VOR, DASS DER MIR VOLLE KANNE DA REINBRETTERT!", rief es in meinem Kopf, und nur der pure Selbsterhaltungstrieb war es, der den hysterischen Lachanfall knapp hinter dem Kehlkopf zurückhielt.

Sparsam im Verbrauch, das hatte man gehört, sollte so ein Diesel sein, es war unser erster, und es stimmte. Dabei erstaunlich spritzig! (Sorry, es geht hier um Autos. Da kann man sich nicht originell ausdrücken. Ähnlich wie beim Fußball ist es hier geradezu unmöglich, sich originell auszudrücken. Spritzig. Ein Spritsparwunder. Ich kann nichts dafür.)

Der erstaunlich geringe Verbrauch wurde optisch noch überbetont durch die leicht unproportionale Spritstandanzeige, denn die ersten 150 km änderten rein gar nichts daran, dass die Nadel an der obersten Markierung anstieß, und hätte man den Verbrauch von dort oben bis hinunter zum angeblichen "1/2" hochgerechnet, so wäre man mit einer Tankfüllung fast bis nach Nordschweden gekommen. Aber auch wenn die Nadel sich von dort aus mit den letzten 100 km plötzlich doch rapide der "0" näherte und bald das gefürchtete Lämpchen aufleuchtete, kam man insgesamt auf phantastisch niedrige Verbrauchswerte.

Weshalb die junge Frau, welche per Mitfahrzentrale den Weg nach Südfrankreich mit antreten wollte, auch noch mal ganz genau nachfragte: "Wieviel wollt ihr haben? 25 Mark?"

Hach, Mensch - Südfrankreich, das wollte ich ja eigentlich erzählen, das schaffe ich jetzt gar nicht mehr.

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jean stubenzweig, Samstag, 13. Februar 2010, 01:00
Am Rande (oder zum Anfang): Als mir auf der Île de Ré so ein Pferdekuß-Mobil mittels eines alleine dem Wein, also nicht auf eine Flachstlandinsel gehörenden Felsbrockens die Windschutzscheibe meines wunderschönen Peugeot 504 zertrümmert hatte – in Saint Martin gab es es tatsächlich eine geeignete Werkstatt. Ich konnte warten. Und während ich so herumschlich, vor einem Nachfolgemodell in sportlicherer Version stehengeblieben war und zwar sanftmütig, aber doch auch ungläubig erheitert den Kopf schüttelte über das graue Pürzelchen auf dem gleichfarbenen Kofferraumdeckel, da fragte mich der Mechanicus, etwa im Alter eines maturierenden Niedersachsen mit Hang zu Reisbrennern, ob mir das etwa nicht gefiele. Und fügte noch etwas an, das deutsch irgendwie wie geil klingen würde, heute vielleicht trop bien oder heftiger, wir können auch mal wieder das eher milde vachement nehmen. Aber ich – er deutete dabei mit dem Kopf zu meiner herrlich rundlichen Voiture hin – hätte es wohl nicht so mit dem technischen Fortschritt, vermutlich eher mit den Rundbögen der Antike. Klar, mit Mitte dreißig ist man der sehr nahe. – Ja das waren noch Zeiten! 25 Mark. Bis nach Südfrankreich! Erzählen Sie!

Positives zur guten alten Polizei und dem Alkohol hätte ich auch zu berichten. Aber das wird dann wieder so umfangreich, weil mir vermutlich wieder unendliche Geschichten einfallen.

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nnier, Sonntag, 14. Februar 2010, 09:24
Als ausgewiesener Nichtfachmann staune ich gerade darüber, dass auch mancher fernöstliche Wagen früher gar nicht mal schlecht aussah. Das da, gerade zufällig gefunden, ist jedenfalls ist für meine Augen deutlich ansehnlicher als fast jeder der kastenförmigen und mit dicker Stoßstange aus Kunststoff versehene "Japaner", wie ich sie aus den frühen 80ern kannte, so etwas z.B.

(So ein, zwei Bögen wird die Erinnerung wohl noch schlagen, bis sie sich den 25 Mark wieder nähert. Sie kennen das ja.)

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monnemer, Sonntag, 14. Februar 2010, 11:46
(der hier ist ja der Klassiker für "wie, das issn Japaner?")

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vert, Sonntag, 14. Februar 2010, 17:47
(ich fand ja die datsun/nissan "z" schon immer ganz charmant. und der vielfach geschmähte miata/mx5 ist trotzdem ein klassiker geworden.)

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mark793, Sonntag, 14. Februar 2010, 18:15
Vielgeschmäht? Also über die erste Miata-Baureihe habe ich nie was schlechtes gehört. Und wo wir über stylische Japaner reden, kennt jemand noch den Mazda Cosmo Sport? Wankelmotor halt, aber echter Hingucker.

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vert, Sonntag, 14. Februar 2010, 18:30
ich dachte da an d.a.'s nur leicht despektierliches "nuttenflitscherl". ich mag diese spielzeugautos - leider pass ich nicht rein (sowenig wie in die barchetta übrigens).
der cosmo sport ist tatsächlich großes kino, habe ich in natura auch noch nie gesehen.

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mark793, Sonntag, 14. Februar 2010, 18:57
War "Nuttenflitscherl" nicht exklusiv auf den Z 3 gemünzt? Na ja, seine Bezeichnung für den MX 5 wird kaum freundlicher gewesen sein. Wobei ich in die Miata und in den MGF sogar grad noch reinpasse, aber in die Barchetta nicht so recht, wenn das Verdeck zu ist. Ich hatte während der New Economy genug Gelegenheit zum Mitfahren, Probesitzen und auch mal ans Steuer zu dürfen, auch Alfa Spider, TT und wie die Spaßautos jener Epoche alle hießen. Und wie gesagt, vor dieser Kulisse war der Erwerb des Darkmobils schon ein Statement in Richtung "Ihr, nicht ich!"

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vert, Samstag, 13. Februar 2010, 01:58
ach, jetzt auch plötzlich im autoPSi-gewerbe?

wen interessiert schon südfrankreich?
also außer herrn stubenzweig? und, äh, mir?

mensch, was für ein hässliches stück metall. dabei war das achtziger-nippon-design doch echt fantastisch - von dieser ständigen bekleberei mal abgesehen. aber das war wohl eh nur für den europäischen markt (warum eigentlich?).

(da sehe ich gerade: ich muss auch mal dringend wieder ordentlich abliefern!)

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nnier, Samstag, 13. Februar 2010, 07:11
Morgens um sieben sind die Augen noch verklebt, und mädchenfußballturnierinduzierte Eile hindert mich an ausführlicher Antwort - allerdings scheinen Sie, mein Herr, nicht genau gelesen zu haben. Schauen Sie noch mal da oben: "Überraschend flott", das Stück Metall. Sie sehen das in Wirklichkeit nicht anders als ich, stimmt's, zumal wir uns in dem anderen Punkt ohnehin einig sind: Denn obwohl bei unserem Modell die aufgeklebten Streifen auf den vier Türen vergleichsweise dezent waren (nicht mal 1 cm breit, keine Kapriolen), war ich es, der forsch zum Händler sprach: Die machen Sie aber bitte noch ab. Nicht mal trocken hinter den Ohren, aber Autokäufer spielen.

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vert, Sonntag, 14. Februar 2010, 16:40
das war ganz bestimmt ein fantastisch zuverlässiges und sparsames und bequemes und überhaupt superes auto.
aber hässlich, da weiche ich keinen zentimeter!

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monnemer, Samstag, 13. Februar 2010, 12:48
Die Erfahrung, dass man japanischen Fahrzeugen Gewalt antun muss, um überhaupt mal was zum Reparieren zu haben, machte ich in den 90ern mit einem Honda Civic.
Der fuhr und fuhr, man musste eigentlich nur tanken. Die Technik hatte, was die Zuverlässigkeit angeht, also wieder das Niveau eines VW Käfers erreicht.

Demoliert habe ich den dann beim schwungvollen Ausparken auf einem Restaurantparkplatz in Südfrankreich.
An einem Zaunpfahl Baum, der dort in der Mitte stand. Als sich der Rotwein-und-Schnäpschen-Nebel wieder etwas lichtete und die Mitfahrer endlich mit dem unpassenden Gelächter aufhörten, bestaunten wir das neue, jetzt V-förmige Heck. Der Einschnitt reicht fast bis zu Rücksitzbank.

Ich hab den Honda dann verkauft und mir einen Alfa zugelegt. Man muss sich über ein Auto auch mal ärgern können.

(Achso: ich hab die Aufkleber noch selbst abgeknubbelt!)

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mark793, Samstag, 13. Februar 2010, 14:04
Hm, Hondas hatte ich gar nicht so sehr als Zuverlässigkeitswunder abgespeichert wie Toyotas und Mazdas. Ein Kollege von mir war mit seinem CRX öfter in der Werkstatt als sonstwo, und von den Civics in der Nachbarschaft hörte ich auch nicht viel gutes.

Mit meinen beiden VW Jettas waren zwar keine Coolness-Wettbewerbe zu gewinnen, aber außer eigeninduzierten Karosserieverformungen und Verschleißteilen gab es da auch nie was zu beklagen, und die Viertelmillion haben beide locker auf den Tacho gespult. Also dass man in den 80ern und 90ern nur mit japanischen Autos relativ sorgenfrei unterwegs sein konnte, stimmt so nicht.

Das Darkmobil, mit dem ich nun auch fast schon zehn Jahre unterwegs bin, knüpft an dieser Tradition ziemlich nahtlos an. Wobei mich die Erkenntnis, dass ein 1,6er-Einspritzermotor von BMW nicht ganz so vollgasfest ist wie ein 1,6-Liter-Vergasermotor von VW, zugegebenermaßen mal eine Zylinderkopfdichtung gekostet hat. Aber hey, bisschen Schwund ist ja immer. ;-)

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monnemer, Samstag, 13. Februar 2010, 15:03
Ein Rücklichtbirnchen in 5 Jahren, kannste nicht meckern.
Dass nur die Japaner so zuverlässig waren, wollte ich damit auch nicht sagen.
Nur lagen die zahlreichen Autos, die ich vorher fuhr, im Anschaffungspreisbereich ausschließlich zwischen 50 - 500 Mark.
Da war das eine ganz neue Erfahrung mal 4 Wochen am Stück ohne Panne oder abfallende Karosserieteile zu fahren.

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mark793, Samstag, 13. Februar 2010, 15:29
Um das Abenteuer mit Fahrzeugen in diesem Preissegment habe ich mich zu Studizeiten ja immer gedrückt. Bei der geerbten Jette (die als sie in meinen Besitz kam immerhin noch knapp 4000 Emmchen Restwert hatte) wusste ich wenigstens, wer vorher damit wie gefahren war. Und das neuere Nachfolgemodell hatte ich kurz vorher für meine Mutter ja größtenteils selbst eingefahren. So gesehen fand ich mich schon irgendwie ziemlich mutig (und auch irgendwie total vernünftig), das Darkmobil dann als knapp drei Jahre alten Leasing-Rückläufer aus erster Hand vom Hof des Vertragshändlers zu kaufen.

Immerhin war es die Zeit des grassierenden New-Economy-Wahnsinns, und viele Kollegen, Projektpartner und Branchenbekannten leasten oder kauften schicke und oben offene Sportflitzer und betrachteten mein untermotorisiertes Höhere-Töchter-Auto als total spießige Spaßbremse. Dass einige dieser Flitzer später als Pfändungsmasse endeten oder Leasingverträge vorzeitig und unter empfindlichen Restabschlagszahlungen gekündigt wurden, steht freilich auf einem anderen Blatt...

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nnier, Samstag, 13. Februar 2010, 21:36
Nach diversen Franzosen war der Japaner in vielerlei Hinsicht eine echte Umstellung. Er rostete z.B. einfach nicht. Und obwohl er intensiv genutzt und nicht wenig malträtiert wurde - ich habe hier ja noch längst nicht alles erzählt - lief und lief und lief er. Und hatte nicht mal die gefürchtete dicke Unterlippe, die mich bis dahin vor fast allen japanischen Autos gruseln ließ.

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vert, Sonntag, 14. Februar 2010, 17:14
kein böses wort über den r11! der war unverwüstlich. völlig schwachbrüstig zwar, aber man ist überall angekommen. und das auch halbwegs stylisch und mit einem riesigen kofferraum.

(über honda civic/crx hörte man allerdings so einige kummervolle bemerkung. zahlreiche haarbüschel haben die damaligen besitzerInnen gelassen. der alfa unter den reiskochern)

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monnemer, Sonntag, 14. Februar 2010, 18:31
Der GSA. Eine ganz furchtbare Karre. Wasser tropfte durch die Antennendichtung auf die sowieso schon schwabbeligen Sitze, beim Abschließen hing der Schließzylinder am Schlüssel, usw. Jeden Tag was Neues.

(ich bin doch hier richtig bei Motoren, Adrenalin, Drehmoment?)

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vert, Sonntag, 14. Februar 2010, 18:43
aber hübsch, da verzeihe ich einiges.
ich hab natürlich jetzt gut reden, live habe ich den nicht mehr erlebt.
und ein bisschen silikon schafft endgültig abhilfe bei der tropferei. aber das gab's wohl damals noch nicht, kurz nach dem krieg.


(aber ja, es ist die hilf-dir-selbstselbsthilfegruppe. )

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nnier, Sonntag, 14. Februar 2010, 20:04
Citroen GS Pallas hieß unserer, und damals hätte ich den feinen Unterscheid zum GSA sogar benennen können. Auch nach Jahren war ich jedenfalls noch begeistert vom hydraulischen Hoch- und Runterfahren der Karosserie, wobei sich dessen tieferer Sinn ja nie erschlossen hat. Aber als Kind auf dem Rücksitz machte das einfach Spaß.

Allerdings rostete er wirklich arg. Er wurde irgendwann übrigens, trotzdem deutlich unter Wert, an einen jungen KFZ-Mechaniker verkauft, der schnauzbärtig mit seiner Freundin angekommen war und sehr glaubhaft vermittelte, wie sehr er persönlich trotz knapper Mittel gerade dieses Auto brauche. Ein paar Wochen später erfuhren wir dann von seinen Kollegen: "Ach, der GS. Den hat der silber gemacht und dann verkauft, der hat'n Reibach gemacht damit."

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monnemer, Sonntag, 14. Februar 2010, 20:48
Ah, der Pallas. Die Version für die Haute-Volée;-)
Das würde mich interessieren, wie der ausgestattet war.
Die Hydraulik war wirklich klasse, bis die Federkugeln hinüber waren. Dann war das Auto völlig unfahrbar.
Der Abzieher für die Dinger kostete mehr, als ich für das Auto bezahlt hatte und ich löste das Problem mit einer Axt.
Das Hydrauliköl spritzte meterhoch. Dafür bekäme man heute wahrscheinlich lebenslänglich.

Ich machte dann mit einem Kumpel Autotausch und bekam einen Rekord D Kombi in schickem orange.
Wir dachten beide nicht groß über den Sinn der Aktion nach und hatten jeweils dann wieder eine Scheißkarre.
Ach ja.

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nnier, Sonntag, 14. Februar 2010, 21:11
Federkugeln. Abzieher. Ich nicke jetzt mal ganz wissend, mit dieser anerkennend vorgeschobenen Unterlippe.

Was die Ausstattung angeht: Wichtig für mich waren die Kugelförmigen Aufbaulautsprecher auf der Heckablage, denn nun kam die Musik erstens in Stereo und zweitens war sie hinten laut. Ich erinnere mich sonst an den damals nicht in jedem Auto zu findenden Drehzahlmesser sowie die merkwürdige Position der Handbremse (irgendwo oben in der Mitte, im oder knapp unterm Armaturenbrett). Das wird aber nicht speziell im Pallas so gewesen sein. Und ansonsten waren die Sitze wohl mit hochwertigem Stoff bezogen.

(Ein lose-lose-Geschäft?)

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monnemer, Sonntag, 14. Februar 2010, 21:42
Hihi, Kugelboxen.
Ich bin und war sicherlich alles Andere als ein auch nur halbwegs fähiger Autoschrauber, aber für Werkstätten hatte ich nie Geld und lieh mir immer in der (gut sortierten) Stadtbibliothek die jeweils benötigte Ausgabe von Jetzt helfe ich mir selbst.

Ich mache gerade eine Liste aller Autos, die ich einmal besessen hatte. Mit einigem Erstaunen bin ich jetzt schon bei Nummer 24.
Das Skurrilste war zweifellos das.

(absolut)

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nnier, Sonntag, 14. Februar 2010, 21:55
Oh! Den skurrilen Ami kenne ja sogar ich. Aber, sagen Sie mal, "24" - Sie meinen Ihre Wiking-Sammlung, oder?

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mark793, Sonntag, 14. Februar 2010, 22:06
@24: Der Herr Monnemer hat sich eben gleich nach dem Führerschein auf den Gebrauchtwagenmarkt gestürzt. Wahrscheinlich hat man ihn auf der Zulassungsstelle nach dem 10. Auto dann schon an den Händlerschalter durchgewunken. ;-) Ich erinnere mich u.a. an einen alten VW-Bus namens Paul und einen BMW 1602.

Ich bin ja erst 1988 unter die Fahrzeughalter gegangen und stelle erschüttert fest, dass ich immer noch mein drittes Auto fahre.

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monnemer, Sonntag, 14. Februar 2010, 22:07
Nein, so richtige Echte!
Da waren z.B. Autos dabei, wie der Heckflossen-Benz mit fast 400.000km auf dem Tacho, der 50 Mark kostete. Der wurde nach dem Abi gekauft, um damit nach Portugal zu fahren. Danach war der hinüber.
Oder ein Freund meiner Schwiegermutter wollte seinen BMW 1602 verschrotten. Dafür war der noch viel zu schade und hat noch ein halbes Jahr gehalten. So kam eins nach dem anderen.
Aber wenn ich mir überlege, was da alleine für die Zulassungsstelle und für die Nummernschilder draufgegangen ist, kann man wohl nicht nur die GSA-Aktion als lose-lose Geschäft bezeichnen.

Edit: oder halt so, wie Herr mark das schildert;-)

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jean stubenzweig, Sonntag, 14. Februar 2010, 22:25
@ Monnemer:
«Ah, der Pallas. Die Version für die Haute-Volée»
Dieses wunderbare und -schöne Automobil ist aber nichts gewesen für einen jungen Kfz-Mechaniker mit knappen Mitteln. Den hätte dabei bereits ein Ölwechsel illiquide gemacht. Nnier meint vermutlich das wesentlich kürzere Produkt.

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mark793, Sonntag, 14. Februar 2010, 22:29
@Stubenzweig: Sicher, dass Sie nicht den CX meinen? Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, gab es sowohl vom kleineren GS als auch vom größeren CX eine Pallas-Version.

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vert, Sonntag, 14. Februar 2010, 22:35
pallas war die oberklassenausstattungsvariante, die schon beim ds eingeführt und dann auch auf die kleineren modelle übertragen wurde. gab's bis zum xm/bx, wenn ich micht nicht irre.

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jean stubenzweig, Sonntag, 14. Februar 2010, 23:44
Wenn ich lese «Version für die Haute-Volée», dann denke ich an nichts anderes als an dieses über fünf Meter lange großartige Auto, mit und in dem sich sänftengleich fahren ließ, also sozusagen Pallas Athene auf der Straße. Diese kleineren Gefährte dürften mit «Haute-Volée» vermutlich kaum assoziiert sein. Deshalb hatte ich mich dazu auch zu Wort gemeldet.

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vert, Montag, 15. Februar 2010, 00:11
naja, natürlich ist die göttin der maßstab (und natürlich sa majesté, für die ich tatsächlich zum royalisten werde).
daran wollte man auch anknüpfen...

[...] hydraulischen Hoch- und Runterfahren der Karosserie, wobei sich dessen tieferer Sinn ja nie erschlossen hat.
sollten sie jemals entführt werden wollen, dann haben sie mit diesen wagen ein problem.

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jean stubenzweig, Montag, 15. Februar 2010, 00:14
Beide Links nix gutt!
[edit nnier: Hab's korrigiert]

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monnemer, Montag, 15. Februar 2010, 07:36
Das war eine Bemerkung mit einem kleinen Augenzwinkern, Herr Stubenzweig.
Die Pallas-Modelle waren ja die jeweiligen Luxusversionen.
Für mich war der GSA immer der CX "für den kleinen Geldbeutel". Dass der dann auch in einer Pallas-Version angeboten wurde, das fand ich irgendwie lustig.
Da waren dann halt Kugelboxen drin, statt gar keine;-)
Quel luxe!

Edit: DS, SM und CX fehlen leider alle in meiner Liste, allerdings fährt ein guter Freund bis heute einen DS als Alltagsauto, so dass ich das sänftengleiche Dahingleiten von Zeit zu Zeit geniessen kann.

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charon, Samstag, 13. Februar 2010, 22:52
auto, alkohol, unfall, polizei - ein weites feld. die erste geschichte koennte damit beginnen, wie ich einen 500 mark r4 mit vollversagenden bremsen durchs elsass gesteuert habe: mal die handbremse gezogen, mal versucht, die schuhe am asphalt reibend, fusswaerts zu bremsen, mal zackig eine befahrene kreuzung blindlings ueberrollt. immerhin, ich erreichte die werkstatt und das auto wurde fuer 100 franc wieder fahr- und bremstuechtig gemacht. die zweite geschichte hat den wohl unangenehmsten unfall meines lebens zum inhalt, den frontalen zusammenprall mit einem traktor bei einer aufprallgeschwindigkeit von ca. 15 km/h. don't mess with landwirtschaftlichen nutzfahrzeugen! alkohol, oh mein gott, ich hoffe, das ist alles verjaehrt, aber es gab zeiten, da traute man sich gar nicht unter drei schoppen ins auto, was von einem gnaedigen amtsrichter im uebrigen bestaetigt wurde. und die polizei, naja, stand mal vor der haustuer wg. monatelang geleugneter geschwindigkeitsuebertretung. der mann vom amt zeigte mir, ich hatte bloederweise die tuer aufgemacht, einen schnappschuss, grinste und meinte (zurecht), es gaebe wohl keinen gespraechsbedarf mehr. in der tat war ich sehr gut getroffen worden. und werkstattgeschichten, ach herjeh das wird hier kein ende nehmen... in suedspanien von einem "werkstatt"besitzenden tunichgut den motor ausgebaut zu bekommen und nach vier tagen warterei nur den hinweis "muchas problemas" zu erhalten, war kein spass. immerhin hatten wir so, viel zeit am strand zu turteln und einen hierbas con hielo nach dem anderen reinzuschuetten.

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nnier, Sonntag, 14. Februar 2010, 09:28
Mumien, Analphabeten, Autos. Ich sehe schon. Übrigens war die von Ihnen da oben erwähnte Formulierung wohl ein Gesprächsbaustein, den man auf der Polizeischule lernt - exakt mit den gleichen Worten hielt man auch mir damals mal ein extrem teures, schlecht aufgelöstes Portraitfoto vor die Nase.

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charon, Sonntag, 14. Februar 2010, 15:47
mit autos faengt man maeuse.

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venice_wolf, Montag, 15. Februar 2010, 10:33
was für ein Ansturm...
Pallas> ja , da staunte ich als Kind im zur Garage umgewandelten Stall, als mittels Knopfdruck das Auto auf-und abhebte, um sich optimal der Fahrbahn anzupassen... Legenden erzählen, dass er auch mit 3 Räder fahrtauglich war, dank den hydraulischen Federungen.
Japaner> bin ich fast nie gefahren, höchstens Mietauto im Urlaub....
R4> mein aktuelles Auto. 1992 Jahrgang, vielleicht wegen meinem Drang zum Downshifting, oder weil die anderen Familienautos nützlicher verteilt sind (wegen Sicherheitsvorkehrungen, Fahrtüchtigkeit, Platzangebot), oder weil es einfach Spass macht mit dem kleinen Ding meine Alltagsstrecken zu bewältigen, diese 10 km am Tag packt er locker, falls er jemals stehenbleiben sollte (aber warum? wird er nie) kann man ja zu Fuss nach Hause. Jede Fahrt ist ein kleines Abenteuer, ich habe schon mal kleine Reparaturen mit blossen Händen erledigt, mit Draht, Korken, Büroklammern und dergleichen.
Dazu ernte ich täglich Komplimente, Augenzwinkern, OK-Zeichen, Lächeln und es drehen sich die Blondinen wie mit keinem anderen Auto bisher.
Einzig allein, ich muss aufpassen dass ich nicht erwischt werde, als Umweltsünder angezeigt (als ob ich mnit einem Kohlekraftwerk fahren würde) , denn es gibt Wochentags Fahrverbot für Fahrzeuge ohne Kat (von 8 bis 18 Uhr), wobei man dienstag, mittwoch, donnerstag von 10 bis 16 uhr und in der Nacht am Wochenende schon sündigen darf.) . Dagegen hilft (meinem Gewissen, mit der Polizei weiss ich noch nicht) so eine "selbstgemachte" Erklärung "von der Firma", dass ich das Auto beruflich brauche.. usw.
Besser noch, zu wissen wo und wann Kontrollen sind, immer schön vorsichtig fahren, um die Kurven schauen und im zweifelsfall schnell abbiegen und davon!! Das Verbot dauert ja nur bis 31.3.10 und dann ist bis nächsten Winter Ruhe!
Ab 2012 kann ich das Auto als hystoriches Fahrzeug anmelden, zahle kein Autosteuer, darf IMMER fahren, und habe dann GEWONNEN!
Nochwas: man hat mir für das Auto schon bald mehr angeboten, als ich es seinerzeit bezahlt habe...

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nnier, Montag, 15. Februar 2010, 13:12
Ich bezweifele sehr, dass man in 30 Jahren mit einem aktuellen Auto von heute ebensogut zurechtkommt. Wahrscheinlich gibt es dann gar keine Software mehr dafür.

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jean stubenzweig, Montag, 15. Februar 2010, 11:53
Sollte es um CO2 gehen: Mein Enten-Verleaser, der deshalb und des Feinstaubs wegen gerade einen Prozeß gegen die Stadt München führt, erzählte mir kürzlich, diese Autochens seien keine solchen Sünder, dafür habe er wissenschaftiiche Belege. Das sei auch alles bekannt, unter anderem die Tatsache, daß die Autos neuester Technik umweltschädlicher seien als die alten Kisten, da der Dreck der Jungen, allen voran die gepriesenen Diesel, so fein sei, daß er alles durchdringe, die Katalysatoren das gar nicht ab- oder auffangen können (hoffentlich habe ich das alles jetzt richtig wiedergegeben in der Kürze). Die Automobilindustrie habe jedoch ihre SUV-breiten Lobbyistenhintern vor den entsprechenden Türen geparkt, auf daß diese Gewißheiten nicht in bzw. aus den Amtsstuben der Kommissäre heraus breitgestreut an die Öffentlichkeit dringe.

Es gebe einen Artikel in der Zeit, sagte mir mein Informannt, der mir davon bereits vor Jahren berichtete, der das Ganze präzise erkläre. Aber ich finde ihn nicht – da gibt's soviele, und den Namen des Autors habe ich mir mal wieder nicht merken können ... Interessant finde ich die These, nach der die Sperrung der Innenstädte mit der Begründung CO2 und Feinstaub lediglich vorgeschoben sei, um auf diese Weise Geld in die knappen Kassen zu spülen. Die betroffenen Zonen seien nämlich mit gerademal sechs Prozent am Gesamtausstoß des Drecks beteiligt.

Beurteilen kann ich das alles nicht. Die einzige Biologin der Famiilie forscht nach anderen Krebserregern als denen der Informationspolitik von Industrie und deren Unterabteilung EU. Aber eines weiß ich, der Danneck Josef ist solch ein gemütlicher Niederbayer, einer ohne Geld obendrein, der nie und nimmer gegen eine Stadt wie München prozessierte, sondern sich lieber geruhsam ins Wirtshaus setzen täte, wäre da nicht diese ganze Verlogenheit. Bei sowas kann er sich nämlich tatsächlich aufregen.

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nnier, Montag, 15. Februar 2010, 13:06
Über die sogenannte "Umweltzone" kann ich mich auch nur aufregen. Darf ich nicht durchfahren, fahre ich eben außenrum und stehe noch länger im Stau! Und es riecht vor allem mal wieder mehr nach Industriepolitik (die Leute sollen gefälligst neue Autos kaufen) als nach allem anderen. Da spielt es keine Rolle, dass die Produktion eines neuen und die "Entsorgung" eines alten die Umwelt ums X-fache stärker belastet.

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venice_wolf, Montag, 15. Februar 2010, 16:16
PM10 heisst bei uns der Feinstaub, den man wie die Pest fürchtet. Dabei sind diese Teilchen nicht die schlimmsten.
Noch kleinere Teile, PM 12 usw. sind viel schlimmer, da sie viel viel tiefer eindringen.
Und noch ein Detail dazu: wenn ein Gramm 10.000.000. PM 10 Teile entält, enthält dieselbe Menge 20.000.000 PM12 Teile (alle Angaben ohne Gewähr, nur als Beispiel ) die doppelt so gefährlich sind.
Aber die werden nicht gemessen. Man bleibt bem Prinzip dass ein Stein statistich gesehn fast harmlos ist.

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mark793, Montag, 15. Februar 2010, 16:25
Dass dieser Umweltzonen-Schwachsinn vorderhand auf den Neuwagen-Absatz zielt, dachte ich auch die ganze Zeit. Nun sehe ich aber durchaus nicht wenige alte Möhren (wie z.B. 2er-Golf-Benziner) munter mit grüner Plakette rumfahren, es scheint also mehr auf Diesel-Karren abzuzielen. Dass diese Rußschleudern so viel umweltschonender sein sollen als Benziner hat mich eh nie überzeugt, mal ganz losgelöst von der Frage nach der Teilchengröße.

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nnier, Montag, 15. Februar 2010, 17:04
Es gibt ja das gute, alte Steuerungsmittel Steuern (Steuern steuern!), und hier werden die Besitzer älterer Diesel inzwischen ohnehin hart rangenommen. Und es spricht nichts gegen schärfere Auflagen bei jeder neuen Autogeneration, wobei man eigentlich nur mal kurz "SUV" raunen muss, um die Frage aufzuwerfen, ob hier alles richtig läuft. Aber wenn es inzwischen um komplett sinnlose, sehr massive Eingriffe ins tägliche Leben wie bei den angeblichen Energiesparlampen, Duschköpfen und eben auch diesen sogenannten "Umweltzonen" geht, kann auch einem alten Öko wie mir ernsthaft der Spaß vergehen. (Übrigens habe ich mir letztes Jahr gleich zweimal gute 60.- EUR eingefangen und obendrauf zwei Punkte in nördlichster kreisfreier Stadt, denn ich hatte bei Jahresbeginn schlicht verpennt, das grüne Ding für 5.- EUR zu besorgen. Da war's dann endgültig egal, was aus dem Auspuff kam.)

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europamitte, Montag, 15. Februar 2010, 16:35
Das könnte meine Geschichte sein (nur so gut wie Sie bekomme ich sie nicht erzählt).
Ich hatte auch mal einen Corolla Liftback als Schnell-mal-in-der-Not-Kauf. Silbermetallic mit Spoiler. Leider sind im Winter dann die Stoßdämpfer regelmäßig eingefroren, was doch ein wenig am Fahrkomfort kratzte.
Als dann das Getriebe (nach dem Einsetzen einer neuen Dichtung in der T**-Fachwerkstatt) mahlende und knarzende Geräusche machte, habe ich ihn denn doch verschrottet.
Den Schrotthändler musste ich noch fragen, ober er ihn auch abholt, wenn keine Reifen dran sind (die wollte ein Bekannter unbedingt haben. Ich habe ihm zugesagt, wenn er sie sich selber abmontiert und den Wagen ordnungsgemäß auf Steinen aufgebockt zurücklässt).
Schöne Geschichten kann man mit einem Liftback erleben!

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nnier, Montag, 15. Februar 2010, 18:16
Willkommen hier - und darf man fragen, wann Ihre Geschichte spielt? Denn was Sie da beschreiben, klingt nun nicht nach dem Zuverlässigkeitswunder, das ich da kennenlernen durfte.

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