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In Liverpool
I spent my early life in Liverpool
Something I'm not likely to forget
People blend with places
Faces that I know but never met
Upstairs on a bus behind a man
Talking to himself or so it seemed
Repeating names of old comedians
And laughing at them...
[...]
[Edit : Hier steht der komplette text, deshalb]
Für mich war dies immer ein - sehr schönes - Gedicht, seit ich es durch das Buch Blackbird Singing: Poems and Lyrics 1965-1999 kennenlernte.
Als Paul McCartney es beim Konzert am 1.6. plötzlich als Lied vortrug, war ich sehr überrascht. Den Text erkannte ich, die Vertonung war äußerst unspektakulär, die Melodie simpel und der Song dem Publikum natürlich unbekannt, so dass er im Konzert auch ziemlich unterging - leider, muss ich heute sagen.
Denn seit ich mir kürzlich eine Aufnahme des Konzerts anhörte, geht mir dieses kleine Lied nicht mehr aus dem Kopf, das musikalisch natürlich nicht an Beatles- und viele McCartney-Solo-Werke heranreicht.
Aber darum geht es nicht; es ist ein unscheinbares, melancholisches und sehr lyrisches Stückchen, dem man die Chance geben sollte, nicht im Vergleich mit musikalischen Schwergewichten, sondern für sich betrachtet zu werden. (Auch Mauerblümchen können sehr schön sein).
Ein zweiter, ein dritter Blick schadet dabei nichts, und hier wird es für mich unübersichtlich, denn sucht man ein wenig, dann findet man folgende, sehr viel frühere Aufnahme, aha, dann war das doch schon (gleich) ein Lied? Und nie ein reines Gedicht?
[Edit: Video suchen, deshalb]
Ich weiß nichts über die Hintergründe - warum gibt es dieses Video, war es für eine Veröffentlichung geplant? Der Gesang wirkt stellenweise rauh, der Vortrag hat für mich mehr Democharakter, das Video hingegen sieht professionell aus. Es ist mir nicht mal klar, aus welcher Zeit es stammt. Nach Pauls Aussehen würde ich sagen: 1987, andererseits gibt es wohl Experten, die es in die Zeit der Flaming Pie-Sessions packen.
Bald werde ich dem Internet auch diese Information entlockt haben. Heute aber: Musik genießen. Und vielleicht das Buch mal wieder hervorholen. Es stehen schöne Gedichte darin, glaubt es mir.
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Es ist ja überhaupt nicht verkehrt, nach innerer Vervollkommnung zu streben. Zwischendurch kann man sonst auch mal ein Dinkelvollkornbrötchen halbieren. Etwas Butter drauf, einen frischen, saftstrotzenden Bund Schnittlauch vom Markt oder aus dem Garten zerkleinern (der Duft!), mit grobem Salz und frisch gemahlenem Pfeffer in ein Schälchen Sahnequark einrühren, kurz durchziehen lassen. Dann so viel davon aufs Brötchen, wie physikalisch möglich, mjamm.

(Vor dem Sendeschluss jetzt noch die Nationalhymne).
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Kurze Empfehlung: Ein lesenswertes Portrait des, an dieser Stelle muss das Wort sein, rührigen Berliner REPRODUKT-Verlags, in dessen Programm man Helden wie Crumb (wenn auch nur mit Fritz the Cat), Fil und Los Bros Hernandez findet. Löblich, löblich, weitermachen! Und ruhig mal die Homepage des Verlags besuchen! Und ruhig mal die ganzen schönen (und etwas zu kleinen) Leseproben ansehen!
Oder mein'twegen hier, Fil, beim Spiegel zum Durchklicken.
Oder mein'twegen hier, Fil, beim Spiegel zum Durchklicken.
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nnier | 15. Juli 2008 | Topic Klar jewesn
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Gestern wurde ich auf das sehr schöne Projekt Youngme - Nowme [in diesem Moment leider offline] aufmerksam gemacht. Minuten später erfuhr ich von einer geplanten Kajagoogoo-Reunion. Hier meine Transferleistung.
Youngthem:
Nowthem:

Youngthem:
Nowthem:

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Die Polizei Bremen meldet:
Hmm, hmm, ist das aber interessant, junger Mann! Wobei, Motorhaube, Motorhaube ... plötzlich fühlt man sich zwanzig Jahre jünger, liefert also zivildiensthalber für die Hermanniter Unfallhilfe Essen auf Rädern an liebenswürdige Senioren, zwanzig Monate lang täglich und zum Glück nicht alleine, sondern mit einem guten Freund, der den herrmanniterfarben umlackierten ehemaligen Postgolf ("Pogo") am vorletzten Tag der Dienstzeit an einem Ampelpfosten grandios verunfallt, woraufhin man tags darauf in der dienststelleneigenen KFZ-Werkstatt den Werkstattleiter Herrmann freundlich fragt, ob man eventuell die Motorhaube des zerstörten Fahrzeugs mitnehmen dürfe ("als Andenken"), und sich über die negative Auskunft ("Raus! Sonst gibt Knippel!", tieffliegender 19er-Schraubenschlüssel) ganz ernsthaft wundert.
Ach, und dann das eine Mal auf Klassenfahrt
Dieter Bohlen, bekannt u. a. aus DSDS, besuchte am 01.06.2008 Bremen anlässlich der Eröffnung des Autohauses "DELLO".Wobei der letzte Satz aus einer anderen Meldung stammt. Die Motorhaube soll (gähn!) für einen guten Zweck versteigert werden.
Kurzerhand ergriff Herr Bohlen einen wasserfesten "Edding" und signierte die Motorhaube eines originalen Streifenwagens, BMW 5er Touring, der Polizei Bremen.
Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen verliefen erfolglos.
Hmm, hmm, ist das aber interessant, junger Mann! Wobei, Motorhaube, Motorhaube ... plötzlich fühlt man sich zwanzig Jahre jünger, liefert also zivildiensthalber für die Hermanniter Unfallhilfe Essen auf Rädern an liebenswürdige Senioren, zwanzig Monate lang täglich und zum Glück nicht alleine, sondern mit einem guten Freund, der den herrmanniterfarben umlackierten ehemaligen Postgolf ("Pogo") am vorletzten Tag der Dienstzeit an einem Ampelpfosten grandios verunfallt, woraufhin man tags darauf in der dienststelleneigenen KFZ-Werkstatt den Werkstattleiter Herrmann freundlich fragt, ob man eventuell die Motorhaube des zerstörten Fahrzeugs mitnehmen dürfe ("als Andenken"), und sich über die negative Auskunft ("Raus! Sonst gibt Knippel!", tieffliegender 19er-Schraubenschlüssel) ganz ernsthaft wundert.
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So weit ist der Veranstaltungsort ja nun auch wieder nicht entfernt, dass man nicht kurzentschlossen doch noch hinfahren kann. Landschaft und Wetter haben ihren Charme, man kann nebenbei die Aufnahme eines ganz tollen Konzerts anhören, die Gedanken fließen dahin und ganz unverhofft verspürt man so etwas wie inneren Frieden.Dass man seinen schlechten Orientierungssinn hoffentlich nicht weitervererbt hat und sich doch irgendwann ein Navigationssystem leisten sollte, darüber sinniert man kurz, während man den Veranstaltungsort in weiten Kreisen umfährt, findet sein Ziel dann aber irgendwie und hat es ja auch wirklich nicht eilig.
Ludenautos, Angebersonnenbrillen, alles da, man fühlt sich plötzlich underdressed, denn auch Autoschiebertypen und Anabolikamacker (Vokuhila oder Pferdeschwanz, meistens jedoch Glatze) erscheinen in sehr gepflegter Abendkleidung und haben übrigens immer eine hochhackige, blondierte Osteuropäerin dabei.
Dann hauen die sich da im Ring, da kreischen die Frauen in kaum noch unterdrückter sexueller Erregung, dann ist einer K.O., schnell raus und nach Hause, ich bin ja doch mehr so für Sublimierung.
Die stahlseilbefestigte Kamera, die über den Zuschauerköpfen ständig den Ring umkreiste, sah aus wie Nomad, überlegt man auf der Rückfahrt, die Hamburger sind übermäßig servil gegenüber Herrn Van der Vaart, stellt man fest, sie pfeifen Umweltminister dafür umso heftiger aus, und was es mit dem seltsamen Titel des zweiten Live-Albums von Genesis auf sich hat, ist einem an diesem Abend endlich klar geworden.
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