Mumien, Analphabeten, Diebe.
Du hast's gut, du hast dein Leben noch vor dir.
Sonntag, 7. September 2008
Am Bratwurststand
nnier | 07. September 2008 | Topic In echt
- Eine Bratwurst.
- Gleich mitnehmen oder essen?
- Ja, äh ... essen!

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Donnerstag, 4. September 2008
Ich feg' die erste Hälfte der ersten Platte
nnier | 04. September 2008 | Topic In echt
... ich verschnauf' ein Weilchen, ich feg' die zweite Hälfte der ersten Platte, ich verschnauf' ein Weilchen ...

So oder so ähnlich erklärt ein wunderbar verschlurfter, sich auf seinen Besen stützender römischer Soldat in einer Asterix-Geschichte seine Tätigkeit. Und hätte doch ein besseres Ergebnis erzielt als der Mensch, dem ich gestern während meines Industrieapfelkuchenessens zuhören und zusehen musste. Da ist ein großer Schulhof, auf dem - es wird Herbst! - etwas Laub herumliegt. Da ist ein Mann mit einer Höllenmaschine, der einen Mordslärm macht, den spielenden Kindern Blätter um die Ohren pustet, sie (die Blätter) nach nicht nachvollziehbaren Kriterien von hier nach da und dann nach dort bläst. Da ist der Wind, der dazwischenfährt und alles wieder verwirbelt. Da ist immer noch der Mann, der irgendwann einfach um die Ecke geht und seine Maschine anderswo röhren lässt. Und da sind die Kinder, die einen fragen, warum Menschen etwas so offensichtlich Sinnloses tun.

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Dienstag, 2. September 2008
Nullfünf
nnier | 02. September 2008 | Topic In echt
Vor einigen Jahren sprach ich mal mit einem sympathischen Herrn, der mir erklärte, dass Altona eben nicht von jeher, und in seinem Selbstverständnis auch jetzt noch nicht, ein Stadtteil von Hamburg, sondern erst von den Nazis eingemeindet worden sei, ihm sei daher wichtig, zu betonen, dass er aus Altona, nicht Hamburg, komme. Und im übrigen gehe er gerne ins Fußballstadion, allerdings nicht zu Bundesligaspielen, nein, auch keine Zweitligaspiele, nur Amateurfußball bereite ihm noch Freude. (Vermutlich war in dem Gespräch dann auch Altona 93 ein Thema).

Das war einer dieser Abende, an denen man sich aufraffen muss, da lädt die Freundin der Lebenspartnerin zum Geburtstag und man denkt sich, gut, gehe ich mit, hoffentlich wird das einigermaßen, und man kennt fast keinen, und man hält sich an der Bierflasche fest (mein Gott, ist diese Formulierung abgegriffen!) und man nickt freundlich und sagt "ach ja?", "nicht möglich!" und "he he". Und kurz bevor man den Abend resigniert drangeben will, ergibt sich dieser Anknüpfungspunkt, Amateurfußball, und man erwähnt die Saison 1980/81, in der man sich für das Spiel zu interessieren begann und an deren Ende der Heimatverein aus der Zweiten Liga Nord abgestiegen ist, was auch schon früh in der Saison feststand (da die Zweiten Ligen Nord und Süd zur neuen "eingleisigen Zweiten Bundesliga" zusammengelegt wurden und somit nur die jeweils ersten zehn Plätze zum Verbleib berechtigten), aber - eine Frage der Ehre - noch um einen Tabellenplatz kämpfte, der unter normalen Umständen zum Klassenerhalt berechtigt hätte und auch das nicht mehr geschafft hat, aber immerhin, man habe da ganz tolle Spiele, z.B. gegen Werder Bremen, gesehen. Und der Altonaer hört ganz interessiert zu und ruft: "Göttingen 05! Das ist ja auch einer der norddeutschen Traditionsvereine!", was einen dann doch freut, so dass man noch von dem 4:2 im Pokal gegen Eintracht Frankfurt erzählt.

In jenen Jahren spielte 05 im Jahnstadion, das für die paar Zuschauer reichlich überdimensioniert war und übrigens trotzdem (so glaube ich zumindest) keine Sitzplätze hatte. Als Schüler konnte man während der ersten Halbzeit ums Stadion herumschleichen und wurde dann zur zweiten Halbzeit mit etwas Glück von einem der Ordner umsonst hereingelassen. Und es gab noch diese richtigen Fußballfans, die wie Autoschieber aussahen, Vokuhila, Oberlippenbart, Kutte, "hartes" Getue.

Nach den Spielen konnte man sich dann in der Stadiongaststätte herumdrücken und hoffen, dass Spieler auftauchen würden. Das war stets aufregend, denn woran sollte man die erkennen? Einige Spieler sahen ja genau so aus wie die Fans, Bierbauch inklusive. Nicht nur einmal habe ich todesmutig jemanden um ein Autogramm gebeten (und es auch bekommen), der schon gleich so grinste und mit seinen Kumpeln wiehernd lachte, wenn ich dann wegging.

Andererseits habe ich so aber auch ein ganz großes Poster von Rot-Weiß Oberhausen mit zwei Autogrammen bekommen (vermutlich war mein Zimmer dann das einzige in Göttingen, in dem jahrelang ein Poster von Rot-Weiß Oberhausen hing).

Zehn Jahre später gab es übrigens das letzte Aufbäumen des Vereins (und auch ich besuchte in dieser Saison noch einmal viele Spiele): 1991 wurde der Aufstieg in die 2. Liga nur sehr knapp verpasst (die Aufstiegsrunde! Der unfassbare Auswärtssieg in Wolfsburg!), dann ging's bergab, Abstiege, Insolvenz, Streichung aus dem Vereinsregister. Das alles habe ich nur noch aus der Ferne mitbekommen. Und etwas Wehmut kann da schon mal aufkommen.

(Eine schön aufbereitete Chronik zum 1. SC Göttingen 05 findet man hier.)

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Montag, 25. August 2008
China D
nnier | 25. August 2008 | Topic In echt
Hiermit erlaube ich das mein Sohn A. Knallkörper kaufen darf.
I.B.
Als ich fünf war und wir in einem großen Mietshaus wohnten, sah ich eines Tages aus dem Fenster in den Hof, um nachzusehen, ob dort jemand zum Spielen wäre. Es gab in dem Haus je Etage zwei Wohnungen. Ganz oben unter dem Dach lebte eine alte Frau, die wir Kinder gerne besuchten und die uns dann manchmal Schallplatten hören ließ, Peter und der Wolf z.B. ("der Erzähler heißt Mathias Wieman, merkt euch das!"), Plätzchen servierte und die künftige Schullaufbahn prognostizierte ("Ihr kommt aufs Gymnasium. Die beiden Jungs von unten kommen auf die Realschule").

Es war ein großes, massives Haus mit einem "Steingarten", den man nicht betreten durfte, und wenn einem der Ball beim Spielen doch mal hineinflog und man ihn holen musste, sah garantiert die Vermieterin aus dem Fenster und schimpfte. Zum Spielen hatten wir den "normalen" Garten, in dem neben einem riesigen Kastanienbaum auch eine Art Köhlerhütte stand. Daran schloss sich der "Hof" an, eine lange Einfahrt führte von der Straße auf diesen geteerten Platz vor den Garagen. Und aus einer solchen Garage hörte ich an jenem Tag ein lautes Knallen, das mich neugierig machte, so dass ich mir meine gelben Gummistiefel anzog und hinunterrannte.

In einer offenen Garage sah ich einen der "Jungs von unten", S., Sohn der Vermieter. Er schlug mit einem Hammer auf den Boden und es knallte. Als ich ihn ansprach ("Was machst'n du da?"), sah er kaum auf und antwortete: "Das sind Zündplättchen". Er schlug noch einige Male, bis ich auch mal durfte. Was für ein Erlebnis! Es knallte, funkte und: Der Geruch! Ich war hingerissen.

Zündplättchen gab es damals in drei Ausführungen: Die teuren Plastikringe ("Zündringe"), die man in die sich tatsächlich drehende Trommel einer hochwertigen Spielzeugpistole einsetze. Die langen, rosaroten, aufgerollten Streifen mit je 50 (oder 100?) Schuss, die man für die einfacheren Spielzeugpistolen benötigte und die sich nach und nach oben aus der Pistole herausschoben. Und eine abgewandelte Form derselben, kleine runde Pappschächtelchen, die 50 (oder 100?) einzelne runde Zündplättchen enthielten. Eine solche Schachtel musste ich unbedingt haben.

"Die gibt's in der Elbinger Straße", erfuhr ich von S., der mich dann auch zu dem Laden führte und mir das Regal mit den Zündplättchen zeigte. Daneben hingen Spielzeugpistolen aller Art, und in klarer Einschätzung der laufenden Verbrauchskosten beschloss ich sofort, mir keine von den tollen Metallpistolen zu wünschen, für die man eben die teuren Zündringe benötigte, sondern ein Modell, das mit den Zündplättchenrollen bestückt werden konnte.

Bis mir dieser Wunsch erfüllt wurde, vergingen noch einige Wochen, die ich mir mit Hammer und Zündplättchen vertrieb. Dann folgten einige Jahre, in denen ich (in meiner Erinnerung zumindest) pausenlos mit meiner Zündplättchenpistole herumgeballert habe.

Vermutlich hat diese Prägung ihren Teil dazu beigetragen, dass Sylvester für mich immer das Ereignis des Jahres war. Die Feuerwerkskörper! Die laute Knallerei! Der Geruch! Und ich war nicht alleine. Mein Freud A. (wir waren inzwischen umgezogen) teilte meine Begeisterung. Am Tag nach Sylvester liefen wir stundenlang durch den Schnee, um Blindgänger zu suchen, die wir dann auf der Heizung trockneten, um sie draußen irgendwie doch noch zur Explosion zu bringen. (Don't try this at home).

Ein Problem waren natürlich die 51 Wochen, die dann folgten. Nur vom 28. bis zum 31. Dezember konnte man ja Knaller kaufen und musste sich dabei auch noch von den Eltern einschränken lassen (nicht so viele, nicht so gefährliche). Die fantastische Idee meines Freundes, im Geschäft einen zerknickten Zettel vorzuzeigen, auf dem in einer Schrift, die seiner eigenen nicht ganz unähnlich war, die Vollmacht zum Knallerkauf ("Hiermit erlaube ich das mein Sohn ...", s.o.) erteilt wurde, hatte übrigens zur Folge, dass wir dieses Geschäft künftig meiden mussten ("Wenn ich den Zettel deiner Mutter zeige, reißt sie dir den Arsch auf! Kommt nie wieder!").

Erst im fortgeschrittenen jugendlichen Alter war es so weit, dass wir beim Sonderpostenmarkt ganze Großhandelspackungen erstehen und damit einen ausreichenden Jahresvorrat China D anlegen konnten. Wenn es gegen Abend draußen auf der Straße knallte, blickte meine Mutter kurz von der Zeitung auf und sagte: "A. kommt", um dann in Ruhe weiterzulesen. Ich packte einige Knaller in meine Jackentaschen, wir gingen spazieren und suchten nach besonders guten akustischen Bedingungen. Ein enger Innenhof, ein tiefer Brunnenschacht, wir waren immer auf der Suche nach tollen Echos oder ungewöhnlichen Verzerrungen.

Irgendwann fingen wir dann an, mit den Mädchen rumzumachen, aber das war nicht dasselbe. (Anständigen Schluss schreiben)

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Freitag, 22. August 2008
Die Beatles nerven.
nnier | 22. August 2008 | Topic In echt


Wenn man diese Suche durchführt, bekommt man sehr wenige Treffer (OK, bald ist es einer mehr). Aber warum sollte man auch nach so etwas Absurdem Diese abwegige Suchanfrage stellte ich gerade, da ich mich an den Wortlaut aus diesem Welt-Artikel über Liverpool erinnert habe, den man lesen kann, wenn man will. Es geht u.a. um die Stadt als Kulturhauptstadt 2008 und ihre Musikszene. The Zutons werden erwähnt, und da muss ich ja zugeben, dass ich diese Band beim Konzert am 1.6. gar nicht übel fand, aber aufgrund des später folgenden und überwältigenden Auftritts des Hauptdarstellers erst mal ein paar Monate gebraucht habe, um mich wieder einzukriegen. The Zutons legten folgendermaßen los mit dem Song Zuton Fever:



(Ist doch egal, wie überbelichtet das Bild ist; die Musik ist wichtig! In schönster Bootleg-Qualität.)

Das hat durchaus Energie, ist mit den kurzen Einsätzen der aparten Saxophonistin auch recht originell, sympathisch waren sie auch - und man merkte ihnen ihre Nervosität vor dem Riesenpublikum, das ohnehin nicht ihretwegen gekommen war, deutlich an. ("We're all a bit nervous", sagte auch der Sänger irgendwann und klang dabei vom Dialekt her wie Lennon). Also, gut so, weitermachen! (Übrigens, im Gegensatz zu den Kaiser Chiefs, die auch beim Liverpool Sound Concert auftraten, sind The Zutons tatsächlich eine Liverpooler Band).

"Die Beatles nerven. Aber die Liverpooler entkommen ihnen nicht.", heißt es in dem Welt-Artikel. Leider fehlt im ersten Satz ein Objekt. Ließe sich eines finden?



Ganz ehrlich: Bevor ich da war, hatte ich immer Angst davor, an jeder Ecke mit Geschmacklosigkeiten und aufdringlichem Beatles-Ramsch behelligt zu werden. Aber es könnte kaum diskreter sein angesichts des Marktwerts, der hier eigentlich abzuschöpfen wäre. Man vergleiche das mal mit den verzweifelten Marketingbemühungen anderer Städte! Nein, es gibt zweidrei kleine Shops in der Stadt und den offiziellen bei den Docks, der ein insgesamt sehr geschmackvolles Angebot führt, es gibt den Cavern-Club und die Busrundfahrt Magical Mystery Tour, die ich übrigens sehr empfehlen kann.

Unaufdringlich moderiert, nicht sakral, kenntnisreich, aber ohne sich in langweiligen Details zu verlieren, kann man hier doch einen ganz anderen Eindruck von Stadtvierteln, Relationen und Entfernungen gewinnen und sich eines gewissen Ergriffenheitsgefühls nicht erwehren, wenn man das Haus endlich mal sieht.



Ich würde also glatt das Gegenteil von dem behaupten, was über diesem Artikel steht.

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Freitag, 22. August 2008
We don't care what your name is boy
nnier | 22. August 2008 | Topic In echt


Fahre ich mal nach Berlin, kommt mir zwangsläufig ein altes Lied von Insterburg & Co. in den Sinn und treibt dort tagelang sein Unwesen:

Ich liebte ein Mädchen in Wedding
Die wollte immer nur Petting
...
Ich liebte ein Mädchen in Neukölln
Die wollte es niemals im Helln


Und so weiter; wer es nicht kennt, kann froh sein. Womit nichts gegen die Insterburger gesagt sein soll - man denke nur an Die Kaulquappen im Ehentehenteich oder Hallo Frollein Lisa / Ham sie schon ein Visa.

Über was wollte ich hier noch mal schreiben. Ach ja: Zum Glück war ich ja gar nicht in Berlin! Ich war an einem anderen Ort, dessen Erkennungsmelodie dann doch ungleich angenehmer klingt.

Man kann nicht dorthin fahren, ohne dass Holly Johnson einem ins Ohr singt (Life goes on day after day / Hearts torn in every way). Wenn man Glück hat, tut er das in der Version von Welcome to the Pleasuredome und wenn man Pech hat, dann ist es die 89er Verbrecherversion der Verbrecher Stock, Aitken, Waterman, die anlässlich der Katastrophe im Hillsborough Stadion zu Sheffield veröffentlicht wurde und an der übrigens auch Paul McCartney mitgewirkt hat. Der konnte es aber auch nicht retten. (Nein, ich habe nicht die Version von Gerry & the Pacemakers im Kopf, das ist manchmal das Problem, wenn man die Coverversion vor dem Original kennenlernt.)

Man befindet sich in einer Stadt, in der Busfahrer sagen: "That's two eighty, mate". "Any change, mate?", fragt der Mann mit dem Pappbecher. Mate. Man ist mate und fühlt sich angenehm integriert. "Thanks, mate". Es gibt unsympathischere Anreden für Fremde.

Man lauscht dann interessiert dem Scouse mit seinem Fur-fair merger. Man läuft dann um die Docks herum und freut sich über die alte Hafenarchitektur. Man landet dann vor allem aber immer wieder am Ufer des gigantischen Flusses, wo man gar nicht anders kann, als sich auf eine dieser Bänke zu setzen, vielleicht eine Zigarette anzustecken und sich mit einem Mal ganz ruhig und ganz friedlich zu fühlen.

Man mag sich womöglich über die Hobbys der Briten wundern; so pflegen sie z.B. gegen 4:30 a.m., wenn im Hotel dann doch langsam Ruhe eingekehrt ist, mit aufgemotzten Autos unter die Fenster desselben zu fahren. Dort wird eine spezielle, aggressive Techno-Musik so laut aufgedreht, wie man es hierzulande nicht für physikalisch möglich hält. Daraufhin wird die Autotür aufgerissen, um den Schalldruck gegen die Hotelfenster noch mal zu erhöhen, die Tür wieder zugeknallt und mit durchdrehenden Reifen weggerast. Dies wird dann dreimal, und zwar etwa alle zehn Minuten, wiederholt. Seit ich vor Jahren einmal einen Freund in der damals noch für nichts als ihre schönen Flaschenöfen bekannte Geburtstadt dieses einen Teenystars besuchte, eines nachts laute Splittergeräusche hörte und hochschreckte, durchs Fenster einen Mob beobachtete, der mit Eisenstangen auf ein neues Auto einschlug und mein Bekannter lediglich etwas von "randalierenden Normalengländern" murmelte, bevor er ruhig weiterschlief, bin ich auf so etwas aber innerlich gefasst. Es gibt ja neben den distinguierten und das Queuing perfekt praktizierenden auch die rotgesichtigen, stoppelhaarigen und wie Wayne Rooney aussehenden Engländer, denen man dann doch nicht unbedingt im Dunkeln begegnen muss. Es reicht schon, dass sie mit einem fliegen.

Man denkt dann auf der Bank am Fluss noch kurz darüber nach, wie das so wäre, den Job im Beatlesshop zu machen. Den ganzen Tag? Immer? Nur? Beatlesmusik?

Nein, es käme der Tag, an dem man davon genervt wäre. Und wie sollte man dann weiterleben?

Solche Anflüge von Masochismus verscheuchen die Möwen mit ihrem irren Lachen, man drückt die Zigarette aus und schaut noch lange auf den Fluss. Langsam wird es dunkel.

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Sonntag, 3. August 2008
Sonntagsfrage
nnier | 03. August 2008 | Topic In echt
Warum sind bei Herren- und Damenhosen die Reißverschlüsse seitenverkehrt? Immer, wenn ich Frauensachen anz
Rein zufällig ist mir das neulich aufg
Mir selbst ist das natürlich schon immer bekannt, aber ein guter Freund stellte neulich ganz überrascht

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Dienstag, 22. Juli 2008
Gelber Schein
nnier | 22. Juli 2008 | Topic In echt
Nicht, dass es nicht normal wäre, innerhalb von Minuten auf Blog-Einträge zu antworten; das machen sie alle mit ihrer abgenutzten "F5"-Taste.

Dennoch, bevor hier weitere Anfragen eintreffen:
Ich liege sozusagen flach und stoße regelmäßig Luft mit bis zu 160 km/h (45 m/s) durch Mund oder Nase aus. Eine exakte Kausalzuordnung des einzelnen Niesens (Sommergrippe vs. Allergie) ist dabei nicht in jedem Fall möglich, dies bestätigt auch der Hausarzt, man bedarf jedoch der Schonung und verbringt reichlich dizzy Zeit in seinem - und anderen - digitalen Wohnzimmern.

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Montag, 21. Juli 2008
"Biermensch", 2008, Buntstift auf Karteikarte
nnier | 21. Juli 2008 | Topic In echt


(Wenn man ein so wunderbares Werk von der Künstlerin persönlich geschenkt bekommt und dieses sogar mit einer persönlichen Widmung versehen ist, dann weiß man einfach nicht, wohin mit seinem Stolz.)

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Donnerstag, 17. Juli 2008
Nachtgedanken
nnier | 17. Juli 2008 | Topic In echt


Es ist ja überhaupt nicht verkehrt, nach innerer Vervollkommnung zu streben. Zwischendurch kann man sonst auch mal ein Dinkelvollkornbrötchen halbieren. Etwas Butter drauf, einen frischen, saftstrotzenden Bund Schnittlauch vom Markt oder aus dem Garten zerkleinern (der Duft!), mit grobem Salz und frisch gemahlenem Pfeffer in ein Schälchen Sahnequark einrühren, kurz durchziehen lassen. Dann so viel davon aufs Brötchen, wie physikalisch möglich, mjamm.



(Vor dem Sendeschluss jetzt noch die Nationalhymne).

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