Mumien, Analphabeten, Diebe.
Du hast's gut, du hast dein Leben noch vor dir.
Freitag, 27. Juni 2008
Little upbeat song of hope
nnier | 27. Juni 2008 | Topic Musiq
Seit Monaten plane ich, meinen persönlichen McCartney-CD-Sampler zusammenzustellen, und das ist nicht ganz einfach. Schon bei den technischen Anforderungen geht es los (die Tracks sollen sanft ineinander übergehen, aber trotzdem einzeln anwählbar sein; die Loudness der unterschiedlichen Quell-CDs ist extrem unterschiedlich, und man will beim Hören ja nicht ständig am Lautstärkeregler drehen), und dann ist da vor allem die Frage nach der Song-Auswahl, nicht dass man sich irgendwann an bestimmten Liedern überhört, und doch sollen es die Lieblingsstücke sein - und dann ist die Reihenfolge auch noch extrem wichtig!

Es wird also noch dauern.

Eines ist aber klar: Den Abschluss wird das wunderschöne Stück Great day bilden, einer dieser Songs, die McCartney für mich auf den Punkt bringen. Schon beim ersten Hören klingt es so selbstverständlich, so simpel und mühelos, als habe er es ganz nebenbei geschrieben, einfach mal zwischendurch für die Kinder (vgl. die Bemerkungen zum Song im CD-Booklet). Die Instrumentierung so einfach wie möglich (akustische Gitarre und ein bisschen Geklopfe), allein von Paul gespielt, im Hintergrund der wirklich angenehme und überhaupt nicht störende Harmoniegesang von Linda, und dieser Text:
When you're wide awake
Say it for goodness sake
It's gonna be a great day
While you're standing there
Get up and grab a chair
It's gonna be a great day

And it won't be long, oh no
It won't be long, it won't be long no no
It won't be long, it won't be long oh no
It won't be long, it won't be long ooh yeah

Ooh, ooh, yeah
Gonna be a great day [...]
[Edit: Kompletten Text suchen, deshalb]

Hört man es öfter, dann bemerkt man übrigens, dass es so simpel nun doch nicht ist - man versuche z.B. mal, die Melodie mitzusingen, und zwar inklusive der hohen "ooohooohooo-hoohoo"-Passagen:

[Edit: Video suchen, deshalb]

25 Jahre war das Lied schon alt, als es für Flaming Pie erstmalig aufgenommen wurde, stammt also aus den frühen 70ern und passt doch ganz exakt auf das Album, auf dem ja noch die eine oder andere schöne Akustiknummer zu finden ist.

Ja, ich mag auch sehr die lauten und die verrückten und die rockigen und die total schmalzigen Songs*. Und wenn die alle durch sind, dann findet sich in einem Song wie diesem alles wieder, wofür ich McCartney so mag. Und wie gerne ich diese Stimme höre!

(Ist aber auch ein melancholieinduzierendes Wetter heute).

* übrigens!

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