Mumien, Analphabeten, Diebe.
Du hast's gut, du hast dein Leben noch vor dir.
Till Schweiger 2012: Bupräkriwu
nnier | 03. Januar 2012 | Topic Ja nee
"Immerhin etwas!", freut sich Bundesabkürzungskanzler Helmut Schm.
(Otto Waalkes)
Mir geht das auch immer so: Ach, Herr nnier, das ist doch nicht der Rede wert!, z.B. wenn ich mal wieder mit dem Kraftfahrzeug zu den freundlichen Menschen in die Werkstatt muss. Ich sage dann: Na, wenigstens einen Zehner für die Kaffeekasse, dann winden die sich erst immer und sagen: Das wäre doch nun wirklich nicht nötig, ich sage dann: Doch, ich bestehe darauf, dann verbeugen die sich, das kommt mir manchmal richtig übertrieben vor, und bringen mir das Auto später vor die Haustür - und ich meine, neulich lag dann sogar noch eine Schachtel Pralinen drin, die ich vorher nicht gesehen hatte, jedenfalls hatten sie alles gründlich ausgesaugt und blankpoliert, da bin ich mir ziemlich sicher, das sah nämlich echt aus wie Sau vorher.

Von wegen "Servicewüste Deutschland"! Man muss nur nett sein zu den Leuten, ich sage immer: Wie es in den Wald hineinschallt. Wenn ich z.B. die ganze Zeit rummosere über die Deutsche Bahn, dann kommt das auch irgendwann auf mich zurück. Dabei kann es so einfach sein: Ich z.B. buche ja meistens das Niedersachsenticket, da können bis zu fünf Leute für 35 EUR fahren, das ist für meine Begriffe wirklich preiswert!, und dann werde ich praktisch immer hochgestuft, man räumt die Wartezone für mich, bringt Schnittchen und Piccolo, und der leere Waggon hält genau da, wo ich einsteigen will. Mein Lehrer hat damals diese Geschichte erzählt von dem Hund, der sich in ein Spiegelkabinett verirrt, und dann knurrt er böse und die anderen Hunde knurren auch so böse und er kläfft sie an und sie kläffen ihn an. Der andere Hund - und daran denke ich heute noch - wedelt freundlich mit dem Schwanz und die anderen wedeln auch und das ist dann ein schönes Leben für diesen Hund. Man könnte sagen, das ist mein Lebensmotto.

Wenn Sie wüssten, wie's bei mir im Keller aussieht! Diese ganzen Warenproben, da kommt kein Mensch gegen an. Man fragt sich manchmal schon, wie sich das für die Firmen rechnet - z.B. mal eben so eine Bulthaup-Küche oder diese ganzen Sofas von Rolf Benz, meine Frau sagt dann immer: Wer weiß, wofür man's mal brauchen kann, frisst ja kein Brot, und dann wird's halt dazugestellt, das ist rap-pel-voll inzwischen da unten! Und, mal ehrlich: Kaufen würd ich sowas nicht. Aber die machen anscheinend trotzdem ihren Schnitt, so funktioniert der Markt nun mal und wer wäre ich, da irgendwie regulierend einzugreifen.

Es muss was mit meiner Ausstrahlung zu tun haben, das war schon früher so, die anderen Kinder haben mir immer freiwillig ihr Taschengeld geschenkt, später war ich dann manchmal richtig genervt, wenn die hübschen Mädchen sich darum geprügelt haben, wer mir die Tasche tragen darf.

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seelenschreiber, Dienstag, 3. Januar 2012, 21:01
naja solange ein Kunde gut zahlt tut jede Firma das beste für den ...

und die Deutsche Bahn hmm nee das hat nix mit den Menschen zutun ,ok geb ich recht das es teils damit zutun hat aber nicht nur ,es werden zu oft versprechungen gemacht und falsch geplant ...


aber gut das es noch Menschen gibt die gute Arbeit schätzen ,die meisten regen sich ja nur auf

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nnier, Mittwoch, 4. Januar 2012, 18:11
Django zahlt heute nicht. Django muss heute zu ARD.

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vert, Donnerstag, 5. Januar 2012, 13:37
diese sofen!

(wenn sie kein brot fressen wollen, sollen sie halt kuchen...)

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nnier, Donnerstag, 5. Januar 2012, 15:45
Ich muss mein Verhältnis zu den Sofen herstellen, neu ordnen, anders mit den Sofen umgehen, sie als Mittler stärker einbinden und anerkennen. Sie haben eine wichtige Aufgabe in der Demokratie. Die Sofen haben auch ihre Verantwortung, aber die müssen sie selber unter sich ausmachen.

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