Mumien, Analphabeten, Diebe.
Du hast's gut, du hast dein Leben noch vor dir.
Mal schnell
nnier | 24. November 2019 | Topic Musiq
Never too late / to celebrate



Ein Jahr später dann eine Single (als ob der Begriff heute noch einen Sinn hätte) mit zwei Liedern, die es nicht auf das Album geschafft haben: Nicht gerade vielversprechend, will man meinen, und dann findet sich auf der Resterampe immerhin etwas, das mir mit seinem überdrehten Refrain den grauen Tag versüßt. Never too late!

Alles Mist da draußen, man mag gar nicht ins Internet schauen, Unfrieden allerorten. Tasse Tee, zwo-drei-vier: Never too late, never too late!

Das Ende vom Lied ist ein dickes Grinsen. Und wenn du denkst, es ist vorbei, dann warte noch ein paar Sekunden. Never too late! Celebrate!

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klagefall, Montag, 25. November 2019, 15:36
Das ist wirklich hübsch und einfallsreich, die andere Seite der Single finde ich allerdings eher nichtssagend. Überhaupt hat für meinen Geschmack das ganze *Egypt Station* vor allem ein Mengenproblem. George Martin hätte das gesamte Material auf 40 Minuten eingekürzt und eine wunderbare Platte daraus gemacht. Selbst aus der musikalischen Idee von *Dominoes* hätten die Beatles damals nur einen Dreiminutensong gebaut. McCartney kann das offenbar nicht selbst leisten. Er braucht einen starken Produzenten. Ich hoffe darauf, dass noch ein persönliches Album kommt, McCartney III oder so.

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nnier, Montag, 25. November 2019, 20:18
Mir gefällt der aus einer einzigen Note bestehende Chorus bei jedem Hören besser, und gut produziert ist das Stück auf jeden Fall: Wie gegen Ende die Bläser einsetzen, sogar ein versuchsweise freidrehendes Saxophon ist dabei - so etwas ist doch seit den späten 80ern vollkommen tabu! Und passt hier perfekt rein.

Gewisse Längen fallen mir auch auf, am stärksten eigentlich bei dem Stück Come on to me, ich erwähnte das mal.

Und natürlich ist das alles ein jahrzehntelanger Nachklapp zu der unbegreiflichen kreativen Explosion in den paar Jahren damals: Das ganze Album Revolver ist eine knappe halbe Stunde lang, der Song Eleanor Rigby bleibt unter 2 Minuten. Das ist maximal verdichtet, diamantgepresster Reinstoff, mit dem man entsprechend vorsichtig umgehen muss: Wenn ich mich dem zu sehr aussetze, reißt es mich mit weg. Ich erwarte keine Offenbarungen mehr, freue mich an der erstaunlichen Qualität, die er seit Jahren abliefert (größere Aussetzer hat es ewig nicht gegeben), und träume, einverstanden, gerne mit von einer McCartney III.

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