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OK, das Internet sagt mir, dass es der 9. Juli 1997 gewesen sein muss, kommt hin, jedenfalls war ich mal im Schlachthof (Magazinkeller) in Bremen bei einem Konzert von Laibach und das war vielleicht ein Scheiß!
Sie begannen mit der fiesen Fanfare des furchtbaren Final Countdown von Europe, und einige Jeansjackenträger tanzten vor der Bühne gleich fröhlich los wie bei Wolfgang Petry, setzten sich dann angesichts der böse stierenden Musiker-Pimpfe und insbesondere des Sängers mit seiner bescheuerten Lederkappe aber ganz schnell wieder hin. Und dann wurde es wirklich anstrengend, als Kunstereignis vielleicht gar nicht schlecht, als Konzert aber kaum erträglich; die Atmosphäre war niedergedrückt und kippte dann ins Aggressive (gegen die Band) - gut erinnere ich mich an den vollen Bierbecher, den irgendwann jemand an des Sängers Haupt geschmissen hat. (Die junge Dame kannte ich sogar, erfuhr aber erst später, dass sie geworfen hatte).
Na jedenfalls. Warum war ich überhaupt bei Laibach gelandet? Weil ich 1988/89 ziemlich beindruckt von dieser CD war (das ganze Album Let It Be in Laibach-Manier geschreddert). Und das für Laibach untypischste Lied darauf ist das absolut beste und bleibende - Across the Universe aus dem Nonnenkloster:
They sleeter while they pass, they sleep away across the uneeverse ... Leemeetless undyeeng love wheech shines around me like a meelion suns, eet calls me on and on across the uneeverse ...
Sie begannen mit der fiesen Fanfare des furchtbaren Final Countdown von Europe, und einige Jeansjackenträger tanzten vor der Bühne gleich fröhlich los wie bei Wolfgang Petry, setzten sich dann angesichts der böse stierenden Musiker-Pimpfe und insbesondere des Sängers mit seiner bescheuerten Lederkappe aber ganz schnell wieder hin. Und dann wurde es wirklich anstrengend, als Kunstereignis vielleicht gar nicht schlecht, als Konzert aber kaum erträglich; die Atmosphäre war niedergedrückt und kippte dann ins Aggressive (gegen die Band) - gut erinnere ich mich an den vollen Bierbecher, den irgendwann jemand an des Sängers Haupt geschmissen hat. (Die junge Dame kannte ich sogar, erfuhr aber erst später, dass sie geworfen hatte).
Na jedenfalls. Warum war ich überhaupt bei Laibach gelandet? Weil ich 1988/89 ziemlich beindruckt von dieser CD war (das ganze Album Let It Be in Laibach-Manier geschreddert). Und das für Laibach untypischste Lied darauf ist das absolut beste und bleibende - Across the Universe aus dem Nonnenkloster:
They sleeter while they pass, they sleep away across the uneeverse ... Leemeetless undyeeng love wheech shines around me like a meelion suns, eet calls me on and on across the uneeverse ...
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nnier | 22. Mai 2008 | Topic Klar jewesn
Denkt man für eine Zehntelsekunde, wenn man diesen Artikel zu lesen beginnt:
Vater der Boybands soll 25 Jahre ins Gefängnis
Er erfand die Chippendales, die Backstreet Boys, N'Sync [...]
Und dann geht's aber doch nur um irgendwelche Betrügereien.
Vater der Boybands soll 25 Jahre ins Gefängnis
Er erfand die Chippendales, die Backstreet Boys, N'Sync [...]
Und dann geht's aber doch nur um irgendwelche Betrügereien.
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In einem Spiegel-Artikel lese ich heute:
- Die Jahrhunderte langen Verbrechen ...
- Mao ... dessen drei Dolmetscherinnen damals zuweilen verzweifelt versucht hätten, heraus zu finden, was der greise Revolutionsführer eigentlich gerade sagen wollte.
- Aber er war eben auch der Mann, der Chinas Souveränität wieder her gestellt und den Frauen die Gleichberechtigung gebracht hat.
Holprig, störend, sinnentstellend! Vielleicht ist so etwas nach der Rechtschreibreform (Recht Schreib Reform) sogar korrekt. Und wenn: Ich bin dagegen.
Übrigens: Ich suche nicht nach Fehlern und freue mich keineswegs, wenn ich einen finde (um dann triumphierend den Finger zu heben). Aber ich möchte gefälligst einen Artikel lesen können, ohne dauernd durch Rechtschreib- und Grammatikfehler irritiert und im Lesefluss gestört zu werden; und ich frage mich immer öfter, warum bei Spiegel Online anscheinend niemand mehr Korrektur liest. Vielleicht, weil Bastian Sick jetzt nur noch als Entertainer unterwegs ist?
(Mehr zum Thema "Deppenleerzeichen" habe ich hier und speziell hier gefunden.)
- Die Jahrhunderte langen Verbrechen ...
- Mao ... dessen drei Dolmetscherinnen damals zuweilen verzweifelt versucht hätten, heraus zu finden, was der greise Revolutionsführer eigentlich gerade sagen wollte.
- Aber er war eben auch der Mann, der Chinas Souveränität wieder her gestellt und den Frauen die Gleichberechtigung gebracht hat.
Holprig, störend, sinnentstellend! Vielleicht ist so etwas nach der Rechtschreibreform (Recht Schreib Reform) sogar korrekt. Und wenn: Ich bin dagegen.
Übrigens: Ich suche nicht nach Fehlern und freue mich keineswegs, wenn ich einen finde (um dann triumphierend den Finger zu heben). Aber ich möchte gefälligst einen Artikel lesen können, ohne dauernd durch Rechtschreib- und Grammatikfehler irritiert und im Lesefluss gestört zu werden; und ich frage mich immer öfter, warum bei Spiegel Online anscheinend niemand mehr Korrektur liest. Vielleicht, weil Bastian Sick jetzt nur noch als Entertainer unterwegs ist?
(Mehr zum Thema "Deppenleerzeichen" habe ich hier und speziell hier gefunden.)
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Dance Tonight als Instrumental von der MPL Communications (hier gefunden).
Erstens: Ist das wirklich eine schöne, eingängige Melodie.
Zweitens: Kommt der "real strange chord" (z.B. ab 0:37), den er auf seiner Mandoline entdeckt hat, sehr schön heraus.
Drittens: Erkennt man überhaupt weitere Details, die sonst hinter dem Gesang verborgen bleiben. (Bass!)
Viertens: Freue ich mich sowieso immer, wenn Paul Lieder ganz allein einspielt. Nicht nur wegen McCartney II. Und da sitzt er Weihnachten 2006 mit seinen 64 Jahren und spielt mit der Mandoline herum und nimmt dann das Lied Spur für Spur alleine auf. Ich finde das toll.
Alleine einspielen, da fällt mir noch ein: Diese Unterichtsstunde zu Ever Present Past. Kurzer Clip:
Langfassung: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4
Ist das nicht schön? Schlagzeug? Und beim Bass: "D-Minor, m-m-m-m, F ... Chorus comin' up ... doo bum bum bum bup'm bum ..."
Erstens: Ist das wirklich eine schöne, eingängige Melodie.
Zweitens: Kommt der "real strange chord" (z.B. ab 0:37), den er auf seiner Mandoline entdeckt hat, sehr schön heraus.
Drittens: Erkennt man überhaupt weitere Details, die sonst hinter dem Gesang verborgen bleiben. (Bass!)
Viertens: Freue ich mich sowieso immer, wenn Paul Lieder ganz allein einspielt. Nicht nur wegen McCartney II. Und da sitzt er Weihnachten 2006 mit seinen 64 Jahren und spielt mit der Mandoline herum und nimmt dann das Lied Spur für Spur alleine auf. Ich finde das toll.
Alleine einspielen, da fällt mir noch ein: Diese Unterichtsstunde zu Ever Present Past. Kurzer Clip:
Langfassung: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4
Ist das nicht schön? Schlagzeug? Und beim Bass: "D-Minor, m-m-m-m, F ... Chorus comin' up ... doo bum bum bum bup'm bum ..."
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nnier | 15. Mai 2008 | Topic 'umor & more
Ich kann diese "Frauen können nicht einparken"-Literatur nicht leiden, will von Venus und Mars nix mehr hören und vor allem soll es Mario Barth nicht geben, der seit Jahren von diesem exakt einen Gag lebt.
Toll, und dann lache ich über das hier:
(Hier gefunden). Nebenbei, die Musik bei der Frau ist ganz nett.
Toll, und dann lache ich über das hier:
(Hier gefunden). Nebenbei, die Musik bei der Frau ist ganz nett.
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In der Sueddeutschen berichtet Ruth Schneeberger über eine Feuchtgebiete-Lesung in Stuttgart, der sie beigewohnt hat: "Klassensprecherin der unbeschönigten Sexualität ... Junge Mädchen mit Ponyfrisur und Blümchen-Shirts, Herren mit Halbglatze im Hemd ... Charlotte Roche spricht, wie sie schreibt: kindlich ... "
Ja, jah.
Interessiert das Thema eigentlich noch jemanden? Ich lese den ganzen Artikel schulterzuckend durch und frage mich nur eins: Wie kann man eigentlich bei dem Satz "Wenn wir alle mitgehen dürfen?" lispeln?
Ja, jah.
Interessiert das Thema eigentlich noch jemanden? Ich lese den ganzen Artikel schulterzuckend durch und frage mich nur eins: Wie kann man eigentlich bei dem Satz "Wenn wir alle mitgehen dürfen?" lispeln?
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